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Oberbayern Sehenswürdigkeiten

Oberbayern hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten: Besuchen Sie das Freilichtmuseum Glentleiten und gewinnen Sie Einblicke in das Leben der Menschen vergangener Jahrhunderte, unternehmen Sie eine Bootstour auf einem der vielen Seen, oder genießen Sie die unberührte Natur im Naturpark Altmühltal. Eine Auswahl der schönsten Sehenswürdigkeiten in Oberbayern haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt. Weitere Informationen zu den Sehenswürdigkeiten erhalten Sie in unseren Reiseinformationen oder bei unseren Oberbayern Fotos.


© Claudia Hautumm / pixelio.de

Chiemgau/Chiemsee

Der Chiemsee wird auch als „Bayerisches Meer“ bezeichnet und bietet mit den Chiemsee-Inseln, wozu die Fraueninsel und die Herreninsel zählen, sowie der Chiemgauer Seenplatte einen abwechslungsreichen Ausflugspunkt. Des Weiteren laden im Chiemgau zahlreiche Wanderwege auf einen Besuch ein. Zu den bekannten Themenwegen gehören der Mozart-Radweg, der Benedikt-Radweg sowie der Bajuwaren Radrundweg. Diese eigenen sich besonders für mehrtägige geschichtsträchtige Oberbayern Touren. Die geschichtsträchtige Fraueninsel lockt mit ihrem im achten Jahrhundert gegründeten Benediktinerkloster. Während die Herreninsel mit dem prunkvollen Königsschloss Herrenchiemsee, welches König Ludwig II. von Bayern erbauen ließ, aufwartet.

© Marion Granel / pixelio.de

Königssee

Lassen sie sich von dem smaragdgrün schimmernden Wasser des Königssees und den angrenzenden steil emporragenden Felshängen verzaubern.

Außerdem handelt es sich bei dem Königssee um den einzigen fjordartigen Gebirgssee in ganz Mitteleuropa. Dieser hält, als Wahrzeichen St. Bartolomä, für Sie bereit. Dabei handelt es sich um eine Wallfahrtskirche, die auf einer Halbinsel liegt und nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Gleich nebenan finden Sie ein idyllisches Jagdschlößchen, das heute als Gasthaus dient.

Der Königssee hält für seine Besucher viele beschauliche Plätze bereit. So auch einige Buchten. Die wohl bekannteste unter ihnen, an der Nord-Ostseite des Königssees, wird auch als Malerwinkel bezeichnet und dient noch heute vielen Künstlern als Gegenstand ihrer Gemälde. Wer es romantische mag und den Königssee mal von einer ganz anderen Seite kennenlernen möchte, der kann diesen auch bei einer Königsserenade erleben. Diese Bottspartie im Mondschein, könnte ein weiteres Highlight in ihrem Oberbayern Urlaub sein.

Erleben Sie den Sonnenuntergang auf dem verträumten See und lassen sie sich anschließend von einer Bläsergruppe am Steg begrüßen, bevor Sie den Abend mit einem romantischen Abendessen ausklingen lassen.

© Octagon / pixelio.de

Ammergebirge

Das Ammergebirge wird auch als Ammergauer Alpen bezeichnet und ist ein offiziell anerkanntes Naturschutzgebiet. Dieses ist das größte Naturschutzgebiet Bayerns und Süddeutschlands und lädt auf einem Oberbayern Besuch zu einem Ausflug ein.

Die vergleichsweise geringen Höhen der Gipfel, machen dieses Gebiet ebenso für durchschnittliche Wanderer attraktiv. Aus diesem Grund bieten sich hier vor allem Tagestouren an, da die meisten Gipfel von den Talorten bequem an innerhalb eines Tages erklommen werden können.

© Michael Knall / pixelio.de

Seeshaupt/Osterseen

Seeshaupt liegt am Südende des Starnberger Sees und weist auch die Nähe zu den Osterseen auf. Diese setzten sich aus Garten-, Ur-, Gröben-, Lust- und Stechsee zusammen. Der anerkannte Erholungsort lockt mit seiner waldreichen Voralpenlandschaft und den schönen Badestränden eine Vielzahl an Urlaubern an. 1981 erlangte das Gebiet der Osterseen die Bezeichnung Naturschutzgebiet.

Insgesamt besteht das Gebiet aus 19 Gewässern sowie aus Hoch-, Nieder- und Zwischenmooren. Heute zeichnet sich das Gebiet der Osterseen durch eine große Artenvielfalt in der Vegetation aus. So können neben Trollblumen und dem Sumpfherzblatt auch Orchideen auf der Oberbayern Reise in dieser wunscherschönen Landschaft entdeckt werden. Durch das üppige Angebot an Nektar- und Futterpflanzen fühlen sich auch zahlreiche Schmetterlinge, Libellen und Amphibien heimisch.

© Norbert Leipold / pixelio.de

Naturpark Altmühltal

Das Altmühltal bietet vielfältige Rad- und Wanderrouten. Ob der entstehungsgeschichtlich geprägte „Geoweg des Urdonautals“ oder der Altmühltal-Panoramaweg als Kultur- und Naturerlebnis. Der Naturpark Altmühltal bietet für jeden Geschmack das richtige Wandervergnügen. Wer mehr über die Sehenswürdigkeiten des Naturparks Altmühltal auf seiner Entdeckungstour erfahren möchte, der bekommt jetzt die Gelegenheit dazu. Denn 40 Sehenswürdigkeiten sind als sogenannte Audio-Guides erfasst. Hierbei wird der Urlauber mit kurzweiligen Hörbeiträgen via Handy versorgt. Der Donaudurchbruch ist ein weiteres Highlight des Naturparks Altmühltal. Er wurde auf Platz 5 der Liste der "Schönsten Naturwunder Deutschlands" gewählt.

Auf einer Länge von 5 km fließt hier die Donau durch mächstige, steil abfallende und bizarre Felsformationen. Bestaunen Sie mächtige Wallanlagen, rekonstruierte Kastelle und spektakuläre Schatzfunde. Das Römerlager ist eine Attraktion für die ganze Familie, wobei Groß und Klein auf ihre Kosten kommen. Diese erhalten die Möglichkeit mehrere Tage in einem originalgetreu ausgestatteten Römerlager zu verbringen. Um den Aufenthalt möglichst abwechslungsreich zu gestalten, werden Limeswanderungen in voller Legionärsrüstung, Besuche von Museen, römische Sehenswürdigkeiten oder der Archäologiepark Altmühltal sowie römische Spiele und Workshops "Römerzeit erleben" unternommen.


© kochel.de

Herzogstandbahn

Die Herzogstandbahn ist eine Seilbahn, die die Talstation am Walchensee in einer Höhe von 809 Metern mit dem Fahrenberg in 1600 Metern Höhe verbindet. Bis 1994 befand sich hier ein Sessellift, der dann durch die knapp 1400 Meter lange Herzogstandbahn abgelöst wurde. In nur vier Minuten führt sie Wanderer und Bergbesucher auf den Fahrenberg, von wo eine Wanderung auf den 1731 Meter hohen Gipfel des Herzogstandes möglich ist. Auf dem Weg dorthin passieren Sie auch das Herzogstandhaus. An der Stelle des heutigen Gasthauses befand sich ursprünglich das Königshaus von König Ludwig II. Nachdem es fast vollständig abbrannte, wurde es hier wieder aufgebaut und dient Urlaubern und Wanderern heute als Berggasthof. Anlässlich des 100. Todestages des bayerischen Königs – er starb im Jahre 1886 mit nur 41 Jahren – wurde hier auch ein Denkmal errichtet. Berühmt wurde er hauptsächlich durch seinen Prachtbau Neuschwanstein, das ihm auch den Beinamen „Märchenkönig“ verschaffte.

Bei Wanderungen rund um den Herzogstand und die Station der Herzogstandbahn hat man einen tollen Ausblick auf die Umgebung und das Bergpanorama. Von einigen Stellen kann man sogar bis nach München, den Stubaier Gletscher oder die Zugspitze sehen.


© Krümel / pixelio.de

Freilichtmuseum Glentleiten

Das Freilichtmuseum Glentleiten befindet sich zwischen dem Kochelsee und Murnau, oberhalb von Großweil. Das älteste Freilichtmuseum Südbayerns vermittelt Einblicke in das ländliche Bauen, Wohnen und den Alltag der Menschen in vergangenen Jahrhunderten. Etwa 60 Original-Gebäude, wie Höfe, Mühlen oder Anwesen von Handwerkern oder Kleinbauern, dokumentieren die Arbeit des ländlichen Oberbayerns im 18. und 19. Jahrhundert. Das weitläufige Gelände bietet jede Menge Abwechslung: Neben Wiesen und Wäldern findet man hier auch Weideflächen mit alten Tierrassen, die heute nur noch selten gezüchtet werden.

Neben historischen Häusern mit originalgetreuer Einrichtung wird den Besuchern die bäuerliche Technik verschiedener Handwerkskünste wie Schmieden, Getreide mahlen oder Sägen gezeigt.

Auch Kinder langweilen sich in diesem Museum nicht. Die historische Kegelbahn, die Vorführung von Handwerkstechniken und ein großer Spielplatz sorgen für jede Menge Spaß. Im „Haus zum Entdecken“ begeben sich die Kleinen in ein Leben vor 100 Jahren; dabei werden sie von der Museumsmaus Lieserl begleitet. Hier warten acht Stationen auf kleine Entdecker, die hier unterschiedliche Rätsel zu lösen haben, um am Ende einen Tresor zu knacken.

Wer noch mehr erfahren möchte, kann an einer der allgemeinen Führungen, Themenführungen oder an einem Aktivprogramm teilnehmen.