Walchensee

Walchensee - Malerischer Alpensee


© Gerhard Prantl / pixelio.de
Der Walchensee zählt zu den reizvollsten Gewässern des bayerischen Voralpenlandes. Umgeben von den Hügelketten des Karwendel- und des Wettersteingebirges befindet sich der malerische Alpensee auf einer Seehöhe von 800 Metern. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts spielt der Tourismus eine bedeutende Rolle am Walchensee. Das Ufer des 367 Meter langen Sees ist kaum bebaut und Teil eines Landschaftsschutzgebietes. Der Fremdenverkehr konzentriert sich am Südufer, wo etwa 2,5 Kilometer touristisch erschlossen sind und als Badestrand genutzt werden. Auch Segler und Surfer kommen auf ihre Kosten. Taucher stoßen auf die Wracks von Fahrzeugen, Booten und Flugzeugen.

Den Mittelpunkt des Tourismus am Walchensee bildet die Gemeinde Kochel am See. Ein Frauenkloster wurde auf dem Ortsgebiet bereits im 8. Jahrhundert gegründet. Seit 1818 ist Kochel am See eine selbstständige Gemeinde. Ein Denkmal in der Ortsmitte erinnert an den Schmied von Kochel, eine regionale Sagenfigur. Weiterhin kann man in Kochel am See den Spuren von Franz Marc folgen und ein Museum besuchen, welches über die Künstlergruppe “Blaue Reiter” informiert. Der Erholungsort Jachenau ist für seine waldreiche Lage und seine zahlreichen Sonnentage bekannt. Am Westufer des Walchensee befindet sich der gleichnamige Luftkurort. Bereits Johann Wolfgang von Goethe und König Ludwig II. genossen hier die Sommerfrische. Eine Seilbahn führt auf den Gipfel des Herzogstand, wo sich eine herrliche Aussicht bietet.